Der Hässliche

Der Hässliche
Der Hässliche
Der Hässliche

Lette hat bisher ein unaufgeregtes Leben - bis er einen Starkstromstecker erfindet und diesen bei einem Kongress natürlich auch selbst vorstellen will. Doch an diesem Punkt wird Lette von seinem Chef knallhart mit der Realität konfrontiert - er sei unglaublich hässlich. Also wird ein Kollege zum Kongress geschickt und Lette fragt sich, warum ihm seine Hässlichkeit bisher noch nicht aufgefallen sei. Seine Frau fand ihn übrigens auch schon immer hässlich, aber das mache ihr nichts aus. Also wählt Lette schließlich den Weg der Schönheits-OP, und siehe da ...

Mit: Katrin Ackerl Konstantin, Michael Menzel,
Alexander Mitterer, Michael Smulik



Der Erfolg stellt sich ein, überrollt ihn förmlich. Er wird zum neuen Zugpferd der Firma, mit so einem Gesicht lasse sich alles verkaufen. Doch bald schon wieder sinkt sein Marktwert, als immer mehr Menschen sich auch so ein perfektes Gesicht schnitzen lassen und zum Duplikat Lettes werden.
Eine groteske Komödie über den Idealisierungswahn unserer Zeit, in dem Individualität und Geist der reinen Oberfläche geopfert wird.
„Ich hätte früher, eh ich dir begegnet bin, auch nie gedacht, dass ich mal einen so hässlichen Mann haben werde, aber jetzt fällt mir das nicht mehr auf.“

Marius v. Mayenburg: 1972 in München geboren zählt Marius v. Mayenburg spätestens seit seinem Erfolg mit „Feuergesicht“ als einer der wesentlichsten jungen deutschen Dramatiker. Seine Stücke wurden mit diversen Preisen ausgezeichnet.

Pressestimmen

Aus tiefem Ernst gewinnt Regisseur Erik Jan Rippmann viel Komik für einen kurzweiligen Abend.

Kleine Zeitung

 

Theater mit Ironie und Tiefgang gleichermaßen.

ORF

 

Erik Jan Rippmanns Inszenierung ist erfrischend und dynamisch ...

KTZ